Auf dem Mulderadweg von Westewitz nach Grimma

TEAMBIKE-Erlebnistour

Westewitz – Leisnig – Kössern – Nimbschen – Grimma


Auf der 31 km langen Strecke im Muldental von Westewitz bei Döbeln bis nach Grimma gibt es entlang der Strecke zahlreiche Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, die sich für eine gemeinsame TEAMBIKE-Tour geradezu anbieten. Sie fahren mit dem TEAMBIKE auf dem Mulderadweg nahezu hügelfrei dahin und genießen die Ruhe und Beschaulichkeit der Landschaft.
Sie starten am Bahnhof Westewitz und fahren auf schmaler Straße in Richtung Klosterbuch. Nach kurzer Strecke kann Europa`s größtes Hochwehr besichtigt werden. Die Freiberger Mulde wird hier auf 3 km angestaut, um das nötige Gefälle für die Wasserkraftanlage Klosterbuch zu schaffen.
Das nächstes Ziel ist der Ort Klosterbuch, bekannt durch die Überreste eines ehemaligen Zisterzienserklosters. In der Klosteranlage selbst und in der gegenüberliegenden Klosterschänke „Zum frohen Mönch“ kann man sich erstmalig stärken.
Durch den Ort geht es weiter in Richtung Leisnig, hier thront die Burg Mildenstein hoch über der Mulde. Wer den Aufstieg nicht scheut, wird mit einem tollen Blick ins Tal verwöhnt. ( Transport hoch zur Burg möglich )
Nun folgt das direkt an der Mulde gelegene Wasserschloß Podelwitz. Hier können Sie die wirklich sehenswerte Heimatstube besichtigen. An der Strecke liegt das liebliche Dorf Erlln, welches beim Hochwasser 2002 schwer geschädigt wurde, heute aber schmucker denn je daherkommt.
Im nun folgenden Ort Kössern steht das Jagdhaus des Ältestenministers beim sächsischen König, von Wolff-Dietrich von Erdmannsdorff, gebaut nach Plänen von Oberlandbaumeister Pöppelmann Über Großbothen geht es auf dem alten Bahndamm der Muldentalbahn nach Nimbschen, bekannt durch die Klosterruine des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Marienthron. Von hier flüchtete Ostern 1523, in Heringsfässern versteckt, die damalige Nonne und spätere Frau Martin Luthers, Katharina von Bora, mit mehreren Ordensschwestern nach Torgau.
Nun der Endspurt, bald haben Sie Grimma erreicht, die Muldenperle schlechthin. Nach dem verheerenden Hochwasser 2002 zeigt sich die Stadt von ihrer besten Seite und lädt zu einem Stadtrundgang bzw. einer Stadtrundfahrt mit dem SIEBEN-RAD ein. Mit der ehemaligen Fürstenschule, dem Marktplatz mit dem historischen Rathaus, der Frauenkirche und vielen sehenswerten Bürgerhäuser sind nur die Highlights genannt, wobei Grimma noch viel mehr zu bieten hat.
Gute Fahrt !